Fotos-leichtgemacht

Der Produktfotograf mit Informationen zu allen Bereichen!

Die Kameras im Überblick

Start in die Fotografie

Sebastian
Sebastian
Hallo, schön dich auf meiner Seite begrüßen zu dürfen! Du suchst nach Informationen zur Fotografie? Oder brauchst selber Produktfotos? Dann bist du hier genau richtig! Sieh dich in ruhe um!

Man benötigt einen Fotoapparat, um so richtig in die Welt der Digitalen Fotografie einzutauchen. Doch bei der riesigen Auswahl an Kameras, wie der Spiegelreflexkamera, der Kompaktkamera und vieler anderer, kommt meist die Frage aller Fragen auf: „Welche Kamera soll ich nun nehmen?“ „Welche passt zu mir?“ oder „Welche Marke hat die bessere Kamera?“

Genau vor demselben Problem bin auch ich beim Kauf meiner allerersten Kamera gestanden! Ich habe keine Ahnung gehabt, welche Vor- oder Nachteile die verschiedenen Kameratypen haben, geschweige davon, welche Kamera für meinen zukünftigen Fotostiel passt!

Deshalb möchte ich dir in diesem Beitrag alle essenziellen Kameras der Digitalfotografie vorstellen, und ein wenig auf die diversen Typen eingehen.

Die Kompaktkamera

Die einfachsten Kompaktkameras sind sehr günstig und teilweise unter 100 € zu erhalten. Sie besitzen ein eingebautes Objektiv und haben meist einen 3- bis 4-fach Zoom. Es gibt auch Kameras, mit einem 30-fach Zoomausgestattet sind. Mit der Kompaktkamera lassen sich alltägliche Fotosituationen aufnehmen. Auch bei guten Lichtverhältnissen haben sie eine gute Auflösung und eine sehr gute Bildschärfe. Sie besitzen einen Bildschirm wo das entstehende Bild angezeigt wird. Die neueren Modelle sind bereits mit einem Touchscreen ausgestattet. Auch können mit dieser Kamera gute Landschaftsfotos erstellt werden, da sie eine große Schärfentiefe besitzen. Was aber wiederum heißt, dass keine aufnahmen gelingen werden, bei denen der Hintergrund unscharf wirken soll!

Allerdings gelangt man mit der Kompaktkamera schnell an ihre Grenzen, da sie bei einer schlechten Lichtsituation keine guten Aufnahmen mehr liefern kann. Dies liegt vor allem an ihren kleinen Sensoren! Je kleiner die Sensoren sind, desto weniger lichtempfindlicher sind sie. Das kann nur mit dem ISO Wert zu einem bestimmten Teil ausgeglichen werden. Wenn dieser jedoch zu hoch eingestellt werden muss, erhält man ein starkes Bildrauschen und das Endergebnis wird nicht sehr schön. Auch kann mit diesem Kameratyp keine Weitwinkelaufnahme aufgenommen werden, da man für solche Bilder eine Brennweite von 20 mm benötigt. Diese Brennweiten können die Kompaktkameras nicht liefern. Auch bei bewegten Aufnahmen kommt dieser Kameratyp zu kurz, da das Fokussieren und das Abdrücken zu lange dauern, um eine schöne Momentaufnahme generieren zu können.

Die billigeren Modelle haben einfache Funktionen. Hier heißt es einfach fokussieren und abdrücken. Die etwas teureren Kameras haben ähnliche Einstellmöglichkeiten wie die Spiegelreflexkameras, wo der ISO Wert und andere Werte manuell eingestellt werden können.

Wenn du also keine anspruchsvollen Aufnahmen erstellen möchtest, sondern einfach nur Bilder knipsen willst, dann eignet sich dieser kameratyp perfekt für sich!

Die Bridgekamera

Die Bridgekamera ist so zu sagen das Übergangsmodell von Kompaktkameras zu Spiegelreflexkameras. Sie ist etwas größer als die Kompaktkamera, aber trotzdem einfach und handlich beim mit sich führen. Vom Aussehen ähnelt sie sehr der Spiegelreflexkamera, wobei sie ebenfalls ein fest eingebautes Objektiv mit einer großen Brennweite besitzt. Sie liefert im nahen als auch im weiten Zoombereich scharfe und sehr gute Bilder. Die meisten Modelle haben auch einen kleinen Sensor eingebaut wie die Kompaktkamera, was wiederum bedeutet, dass bei schlechtem Licht die Bildqualität zu wünschen übriglässt. Doch neuere Modelle besitzen einen größeren Sensor, was das Problem mit dem Bildrauschen bei ungünstigen Lichtverhältnissen ein wenig lindert.

Auch hat die Bridgekamera einen elektronischen Sucher was das Fotografieren erleichtert. Natürlich gibt es für Einsteiger hier Motivprogramme, die das Fotografieren wesentlich erleichtern. Wer will, kann auch manuell die Parameter einstellen und verändern.

Wenn du schon anspruchsvollere Bilder aufnehmen möchtest und nicht so viel Geld für deine Kamera ausgeben willst, dann bietet sich dieses Modell gut für dich an.

Die Systemkamera

Die Systemkamera hat sich im laufe der letzten Jahre um einiges entwickelt und wird nahezu von jedem Kamerahersteller angeboten. Sie besitzen meist einen gleich großen Sensor wie die Spiegelreflexkamera und man kann ebenfalls die Objektive auswechseln, da sie ein Bajonett besitzen, auf dem das Objektiv angebracht wird. Ein Vorteil bei diesem Kameratyp, ist die ähnliche gute Leistung, wie bei der Spiegelreflexkamera, dazu ist sie noch um einiges handlicher und leichter gebaut. Auch besitzt die Systemkamera einen Bildschirm mit Live View Ansicht und enthält auch ein Rad, wo verschiedene Motivprogramme ausgewählt werden können. Da sie ebenfalls einen großen Sensor besitzt, weist sie ein definitiv geringeres Bildrauschen auf als die oben beschriebenen Kameras. Ein Nachteil der Systemkamera ist ihr Fokus! Da die sie einen speziellen Autofokus verwendet, kann es möglicherweise bei älteren Modellen zu einem langsameren Fokus führen, bis das Bild aufgenommen wird.

Diese Kamera bietet eine gute Alternative zur etwas teureren Spiegelreflexkamera und ist deshalb auch sehr gut für Einsteiger gedacht, die am Anfang kein großes Budget in die Fotografie hineinstecken möchten. Außerdem kannst du mit den unterschiedlichen Objektiven auch unterschiedliche Fotos aufnehmen wie Nahaufnahmen, Landschaftsfotos, …!

Die Spiegelreflexkamera

Die Spiegelreflexkamera, hat zu den vorherigen Kameratypen einen wesentlichen Unterschied, und zwar ist das der hochklappbare Spiegel! Dieser wird immer dann hochgeklappt, wenn der Auslöser betätigt wird. Somit gelangt das Licht auf den Sensor und ein Bild kann aufgenommen werden. Diese Kameras liegen durch ihr schweres Gewicht sehr gut in der Hand und man kann diese, auch wenn man es nicht glauben möchte, viel leichter per Hand stabilisieren und ruhig halten als alle anderen Kameras! Ebenfalls bieten einzelne Hersteller auch einen so genannten Batteriegriff an, der anstatt des kleinen Akkus verwendet werden kann. Zusätzlich bietet dieser Batteriegriff auch eine komfortable Möglichkeit Bilder im Hochformat zu schießen. Ebenfalls besitzt diese Kamera ein Bajonett worauf die unterschiedlichsten Objektive aufgesetzt werden können!

Das gute an der Spiegelreflexkamera sind die 3 unterschiedlichen Ausführungen für Einsteiger, Vorgeschrittene und Profis! Die unterschiedlichen Modelle unterscheiden sich ein wenig voneinander aber Genaueres dazu erfährst du im nächsten Artikel!

Ein großer Nachteil bei dieser Kamera ist der Staub, da er in das Innenleben der Kamera, beim Wechsel des Objektivs, gelangen kann. Dabei kann auch kann der Sensor von Staub befallen werden! Diesen kann man mit äußerster Vorsicht selbst entfernen, doch muss man beim Reinigen der Kamera sehr behutsam mit dem Sensor umgehen, damit dieser nicht beschädigt wird. Es ist ratsam, wenn ein Staubbefall bemerkt wird, die Kamera zu einem Profi zu geben, der sie mit äußerster Vorsicht reinigt.

Aus meiner Sicht bietet die diese Kamera gute Voraussetzungen für Einsteiger als auch für Profis. Wenn du einmal eine Spiegelreflexkamera gewöhnt bist, wirst du schwer zu einem anderen Kameratyp zurückgehen. Du wirst die unterschiedlichen Bildgestaltungen, wie das Hervorheben eines Gegenstandes durch den Fokus, die unterschiedlichen Objektive und viele weitere Vorteile vermissen, wenn du dir eine andere Kamera zulegen möchtest.

Mit diesem Artikel hast du einen groben Überblick über alle Kameratypen, die zur Familie der Digitalkameras gehören! Wenn du vor einem Kamerakauf stehst, habe ich dir hoffentlich weitergeholfen deine Auswahl zu erleichtern!

Grüße Sebastian

 

Like it? Share it!