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Das Fotografieren lernen? Die Grundlagen

Sebastian
Sebastian
Hallo, schön dich auf meiner Seite begrüßen zu dürfen! Du suchst nach Informationen zur Fotografie? Oder brauchst selber Produktfotos? Dann bist du hier genau richtig! Sieh dich in ruhe um!

Wenn du Fotografieren lernen willst, dann benötigst du bestimmte technische Grundlagen, um gute Fotos zu schießen. Doch welche Grundlagen der Fotografie benötigst du, um das Fotografieren zu bewältigen und auf was musst du achten? Alle Infos zu den wesentlichen Basics erfährst du in diesem Blog Beitrag!

Der grundlegende Aufbau einer Digitalkamera

Im Prinzip sind alle Digitalkameras gleich aufgebaut beziehungsweise haben alle dieselbe Funktionsweise. Es gibt eine Menge an Grundbegriffen am Anfang, doch manche werden dir möglicherweise schon bekannt sein. Wenn du ein Bild aufnimmst fällt das Licht zuerst durch die Blende über die Blendenöffnung auf die Linse (diese ist Konvex gekrümmt). Durch die Linse wird das Bild umgedreht also genau spiegelverkehrt auf den Sensor (eine sehr lichtempfindliche Fläche), der nach der Linse kommt, abgebildet. Weiters fällt das Licht auf das Kameragehäuse (ein lichtdichter Hohlkörper) wo zum Schluss das aufgenommene Motiv abgebildet wird.

Die DSLR Kamera

Alle Digitalkameras funktionieren nach dem oben beschriebenen Vorgang, dabei gibt es unterschiedliche Kameramodelle! Wie sie sich unterscheiden findest du in meinem Blog (Der Einstieg in die Digitale Fotografie) Im Grunde haben alle denselben Aufbau mit der Ausnahme von der Spiegelreflexkamera. Diese besitzt einen eingebauten Spiegel, der beim fotografieren hochklappt. Durch diesen Spiegel ermöglicht die Spiegelreflexkamera auch den Einsatz eines „optischen Sucher“, den spiegellose Kameras wie die Systemkamera nicht bieten können. Bei dieser wird das erzeugte Bild elektronisch an den Sucher weitergegeben.

Was ist der Sucher?

Wenn du nicht nur Bilder knipsen möchtest sondern richtig fotografieren lernen willst, dann musst du natürlich mit den Grundlagen der Fotografie anfangen! Dazu gehört auch der Sucher. Der Sucher ist wichtig, wenn du dein Bild vor dem Fotografieren sehen möchtest. Dabei gibt es je nach Kameramodell unterschiedliche Möglichkeiten wie dieser Sucher aufgebaut ist. Bei kleineren Kameras oder der Handykamera werden die Bilder direkt auf dem Bildschirm dargestellt, es wird live und meist auch so dargestellt wie das Resultat auch aussieht. Größere Kameras so wie die Spiegelreflexkamera haben neben dem elektronischen Sucher, den kleinere Kameras verwenden, auch einen optischen Sucher, der über dem Bildschirm angebracht ist.

Was ist nun der Unterschied zwischen einem elektronischen und einem optischen Sucher? Elektronische Sucher bilden das Motiv, das aufgenommen werden soll, auf dem Display der Kamera ab. Das Foto sieht dann auch so aus, wie es am Display zu sehen war. Der optische Sucher zeigt das Bild so wie es in echt aussieht. Dabei hat der optische Sucher einen Vorteil, da er bei ungünstigen Lichtverhältnissen das Fotografieren um einiges erleichtert. Doch meist zeigt das Sucherbild nur 95% des Tatsächlichen Bildes.

Weitere Grundlagen der Fotografie

Der Sensor

Der Sensor ist der wichtigste Part einer Digitalkamera. Er ist ausschlaggebend dafür, dass das aufgenommene Bild in digitale Form gebracht wir. Der Sensor besteht aus mehreren Lichtempfindlichen Fotodioden. Diese Fotodioden wandeln das Licht in elektrische Ladungen um. Anschließend kommt der Bildprozessor ins spiel, der ein digitales Bild erzeugt. Dies macht er durch die Wahrnehmung und Speicherung der Farbinformationen und der Helligkeitsinformationen.

Anschließend werden die Sensoren in Bildpunkte untergegliedert, die im späteren entstandenen Foto Pixel genannt werden. Natürlich je mehr Pixel ein Bild hat beziehungsweise je mehr Bildpunkte eine Kamera aufnehmen kann, desto schärfer wird das Bild im Nachhinein. Dabei spricht man dann von Megapixel (MP). Auch hängt von den Sensoren die Qualität der Bilder ab, denn diese sind ja bekanntlich lichtempfindlich. Also sind größere Sensoren lichtempfindlicher als kleinere. Daher haben Handykameras und Kompaktkameras einen wesentlichen Nachteil in der Qualität der Fotos gegenüber einer Spiegelreflexkamera.

Des Weiteren verfügen die Sensoren der Kameras auch über eine so genannte Mikrolinse. Diese wird benötigt, damit das Licht gleichmäßig auf den Sensor einfällt und so eine Vignettierung der Bilder vermieden werden kann.

Einschub: Eine Vignettierung ist am Rand der Bilder zu sehen. Hier werden keine Lichtpunkte des Motives gezeigt, sondern es entsteht ein schwarzer Schatten. Diese Vignettierung versucht man in der Fotografie stark zu vermeiden da sie natürlich entstehen können. Wenn man zum Beispiel bei einer Spiegelreflexkamera ein falsches Objektiv verwendet, kann es zu einer Vignettierung der Bilder kommen. Dies wird natürlich als nicht sehr schön in der Fotografie empfunden. Doch kann man eine Vignettierung als Stil verwenden, indem man bei einem Portrait das in Grautönen erstellt wurde einfach eine hinzufügt. Es kann natürlich bei jedem beliebigen Bild eine Vignettierung in einem Bildbearbeitungsprogramm nachträglich eingefügt werden.

In der untenstehenden Grafik siehst du eine solche Vignettierung.

Eine Vignettierung

Der Farbfilter

Die Fotodioden können zwar die verschiedenen Helligkeitsunterschiede wahrnehmen aber keine Farben! Dazu dient der so genannte Farbfilter. Dieser ist Schachbrettartig aufgebaut und besteht aus den 3 Grundfarben den RGB Farben. Die RGB Farben sind Rot, Grün und Blau. Dieser Filter wurden von Bruce Bayer erfunden und somit wird dieser Filter auch Bayer-Filter genannt. Es wurde herausgefunden, dass das Menschliche Auge besonders gut Grüntöne wahrnehmen kann deshalb hat man bei dem Filter 50% der Felder mit einem grünen Filter hinterlegt und die anderen 50% sind jeweils zu Hälfte in Blau- und in Rotfiltern gewählt. Dadurch sehen die Bilder genau so aus, wie wir sie in echt sehen.

Auch gibt es weitere Filter, wie den Infrarotsperrfilter. Dieser filtert das Infrarotlicht heraus, damit das aufgenommene Bild keine Störungen, vom für das menschliche Auge unsichtbare Infrarotlicht, enthält.

Wenn du richtig Fotografieren lernen willst, musst du auch über die Sensorgröße und über den Cropfaktor bescheid wissen.

Die Sensorgröße

Die verschiedenen Größen der einzelnen Sensoren variieren von der Handykamera bis hin zur Spiegelreflexkamera sehr. Dabei sind die Sensoren in Handys verschwindend klein wo hingegen DSLR Kamera einen vergleichsweisen riesigen Sensor enthalten können. Wobei nicht in jeder guten Kamera der größte Sensor eingebaut ist, da dies sich natürlich nicht nur auf die Qualität der Bilder auswirkt, sondern auch auf den Preis der jeweiligen Kamera.

Bei den meisten Spiegelreflexkameras werden die drei gängigsten Sensoren verwendet, die auf dem Markt existieren. Dies sind der APS-C Sensor mit 22,2 x 14,8 mm und der DX Sensor mit 23,7 x 15,6 mm und der Vollformatsensor mit 36 x 24 mm. Der APS-C oder DX Sensor werden meistens in Einsteigermodellen verbaut diese sind nicht so sehr Lichtempfindlich und es kann zu Problemen kommen, wenn man Aufnahmen tätigen will, die bei schlechten Lichtverhältnissen stattfinden. Bei Profimodellen, werden Vollformatsensoren verwendet. Diese haben viel weniger Probleme mit lichtschwachen Umgebungen da der Sensor viel größer ist als bei den Einsteigermodellen.

Der Cropfaktor

Der Cropfaktor ist bei jeder Kamera gegeben, die nicht einen Sensor besitzt, der die Maße für das Vollformat aufweist. Das bedeutet jede Kamera die einen kleineren Sensor als 36 x 24 mm besitz hat den sogenannten Cropfaktor. Das bedeutet so viel wie, dass die Kamera nicht das ganze Bild, was im Objektiv zu sehen ist aufnehmen kann, sondern nur einen Ausschnitt, der so groß ist wie der Sensor selbst. Du kannst dir das so vorstellen, als würdest du einen Teilabschnitt des Bildes verwenden, oder in das Bild hineinzoomen. Dies wird nun als der Cropfaktor bezeichnet. Doch hat der Cropfaktor etwas Positives an sich, da man mit Kameras die einen besitzen weiter in das Bild hineinzoomen kann, als mit Kameras die diesen nicht besitzen. Dies kann zu einem Wesentlichen Vorteil in der Naturfotografie führen, wo man teilweise sehr nahe an die Motive heranzoomen muss.

Wenn du das Fotografieren lernen möchtest, musst die Belichtungszeit (Verschlusszeit)verstehen.

Der Verschluss ist vor dem Sensor platziert und öffnet sich für eine gewisse Zeitspanne. Diese Zeitspanne wird Belichtungszeit oder auch Verschlusszeit genannt. Sie wird deswegen auch Verschlusszeit genannt, da sich nach dem Auslösen der erste Verschluss öffnet und Licht auf den Sensor gelangen kann. Nach dem die Belichtungszeit verstrichen ist, das können wenige Millisekunden bis mehrere Sekunden dauern, schließt sich der zweite Verschluss wieder und lässt kein weiteres Licht mehr auf den Sensor fallen. Deshalb spricht man hier auch von der Verschlusszeit.

Verschiedene Kameras besitzen auch unterschiedliche Verschlussarten. So hat die Spiegelreflexkamera einen Schlitzverschluss, der aus mehreren metallischen Lamellen besteht. Diese liegen vor dem Sensor und öffnen sich nach dem Auslösen, nachdem der Spiegel der Spiegelreflexkamera hochgeklappt ist. Dann kann eben das Bild vom Sensor aufgenommen werden und nach der Belichtungszeit verschließt sich der zweite Verschluss wieder.

Wenn man eine äußerst kurze Belichtungszeit wählt schließt sich der zweite Verschluss bereits wieder, wenn der erste noch gar nicht richtig offen ist. Dadurch das diese Metalllamellen sich so schnell öffnen und wieder schließen müssen, sind sie großen mechanischen Belastungen ausgesetzt. Jedoch können bis zu 100 000 Aufnahmen mit Einsteigermodellen aufgenommen werden, bis man diese Lamellen erneuern muss. Natürlich ist das nur ein Richtwert, von dem man im groben ausgeht.

Als kleiner Hinweis zum Schlitzverschluss, dieser kann in Kombination mit dem Blitz nur bis zu einer Belichtungszeit von 1/250 s sinnvoll genutzt werden, da in dieser Belichtungszeit der Verschluss beim Einsatz vom Blitz vollkommen geöffnet ist.

Die Digitalkamera und ihre Auflösung

Die Digitalkamera erzeugt wie nun bekannt digitale Bilder. Diese sind vom Sensor, dem Cropfaktor und der Belichtungszeit beeinflusst. Doch wie und in welchem Format werden diese Bilder denn nun angegeben und aufgelöst?

Digitale Bilder werden in Megapixel (MP) aufgelöst. Dabei gilt, je höher die Pixelanzahl ist, desto schöner und schärfer ist das aufgenommene Bild. Natürlich hängt dies auch von der Größe des Sensors ab, da dieser ausschlaggebend ist für die Erzeugung des digitalen Bildes. Nun besitz nicht jede Kamera den gleichen Sensor und hat damit auch nicht die gleiche Megapixelanzahl. Dies kann problematisch werden, wenn ein Bild mit wenig MPs vergrößert werden muss, da dies nach der Vergrößerung unscharf wird. Dies hat den Grund, da das Bildbearbeitungsprogramm in dem man das Bild vergrößert zusätzliche Pixel generieren muss und daher wird das Foto unscharf oder wie man so schön sagt verpixelt. In die andere Richtung hat man in diesem Fall weniger Probleme, da genügend Pixel vorhanden sind. Wenn du aber nun vor dem Problem stehst, dass dein Bild ein hohes bildrauschen aufweist, dann kannst du es einfach verkleinern und du wirst sehen, das Bild wird gleich viel schärfer wirken als zuvor.

Der Grund, warum ein Bild mit einer hohen Pixelanzahl schärfer ist, ist dieser, da ein Pixel nur eine einzige Farbe enthalten kann. Dies kannst du überprüfen, wenn du in deinem Bildbearbeitungsprogramm weit in das Bild hineinzoomst.

 

Wenn du also das Fotografieren lernen willst, benötigst du diese beschriebenen Faktoren! Zumindest solltest du einmal von ihnen gehört haben! Denn wenn du die Grundlagen der Fotografie nicht kennst, dann wird es sehr schwierig, dass du dich gut in dieser Thematik auskennst.

Um die Grundlagen der Fotografie noch einmal zusammenzufassen, starte ich mit dem Sucher. Diesen benötigst du, damit du vor dem aufnehmen des Motivs siehst, wie das entstehende Bild aussieht. Dabei gibt es den elektronischen Sucher der das Bild auf dem Monitor anzeigt. Manche Kameramodelle besitzen auch einen optischen Sucher die wie DSLR Kamera. Das wichtigste Element einer Digitalkamera ist der Sensor. Dieser wird benötigt, um das Bild in digitale Form zu bringen. Dabei kann dieser nur Helligkeitsunterschiede wahrnehmen. Farben werden von dem Farbfilter dem Bayer-Filter, der die RGB Farben enthält, wahrgenommen wobei die wichtigste Farbe für das menschliche Auge die Farbe Grün ist. Auch spiet die Größe des Sensors eine Rolle für die Lichtempfindlichkeit und natürlich auch für die Auflösung. Dabei kommt bei kleineren Sensoren der Cropfaktor zu tragen der aber nicht unbedingt einen Nachteil mit sich bringt. Des Weiteren Spielt die Belichtungszeit oder auch Verschlusszeit eine wesentliche Rolle, da diese Verschlüsse den Sensor erst freigeben, dass dieser das einfallende Licht aufnehmen kann. Schlussendlich werden die Bilder der Digitalkamera in Megapixel (MP) gespeichert, wobei ein Pixel immer nur eine Farbe speichern kann. Dabei bestimmt die Pixelanzahl und die Größe des Bildes über dessen Schärfe.

 

Das Fotografieren lernen sollte für dich nun kein Problem mehr sein, da du jetzt über die Grundlagen der Fotografie bescheid weist.

Ich wünsche dir fröhliches Fotografieren!

Sebastian

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